Romankonzept mit der Heldenreise erstellen

Mit der Heldenreise dein Romankonzept erstellen

Diese 4.Phase der Weigerung in der klassischen Heldenreise knüpft direkt an den Die Weigerung der Phase 3 aus dem letzten Artikel an, den du hier nocheinmal nachlesen kannst. Bevor ich nun gleich auf die Begegnung mit dem Mentor und deinem Romankonzept zu sprechen komme, möchte ich auf eine Frage aus der Community eingehen, die meist im Raum steht, wenn es um die Erstellung des Romankonzepts mit der Heldenreise oder einer anderen Schreibmethode geht. 

Mit der Heldenreise wirklich flexibel in der eigenen Geschichte? 


Viele der angehenden Autoren ihrer eigenen Lebensgeschichte befürchten, ihrem autobiografischen Roman irgendein Schema F aufsetzen zu müssen. Dass die Botschaft und die Erfahrungen, die sie wirklich an ihre Leser weitergeben wollen, nicht so ankommen wie sie wünschen. Und dass der Leser im Nachgang vielleicht denkt: ‚Ach schon wieder so ein 08/15-Roman‘ oder so ähnlich.

In meinen Einzelcoachings sehe ich eine Menge Fragezeichen, wenn ich die verschiedenen Schreibmethoden für das bevorstehende Romankonzept vorstelle, die in Wirklichkeit eine großartige Unterstützung sein können. Doch sobald ich beginne, ihnen mehr darüber zu erzählen und sich die ersten möglichen Verbindungen zu ihrer eigenen Lebensgeschichte zeigen, ist der Bann in der Regel gebrochen. 

Und da es in meiner persönlichen Begleitung ein Müssen oder Sollen einfach nicht gibt, alles ist erlaubt und es wird viel ausprobiert, verschwinden auch die Fragezeichen zu diesem Thema bald wieder. Denn weder ich noch eine Schreibmethode entscheidet, was du schreibst, wie du es schreibst und worüber du schreibst. Du bist die Autorin und kannst mit deinen Inhalten machen, was du möchtest. Nur so ganz ohne Romankonzept würde ich dich nicht in den Schreibprozess begleiten, das ist nämlich doppelte, wenn nicht sogar dreifache Arbeit. Für uns beide.

Wenn dir das Schreiben Freude bringt und du mit meinem Wissen und meiner Erfahrung Fortschritte erzielst mit dem Ziel, ein Buch mit deiner ganzen Lebensgeschichte oder auch nur Ausschnitten daraus zu füllen, dann bin ich glücklich. Ob mit oder ohne Schreibmethode. Es gibt viele Möglichkeiten ein Buch zu schreiben.

Also meine Antwort auf die obige Frage: ein klares Ja. PUNKT.

Die Begegnung mit dem Mentor in deinem Romankonzept 

Herzlich willkommen im 2.Akt. 
Mit der Erkenntnis deiner Hauptfigur, dass es jetzt wohl keine Möglichkeit mehr gibt, sich weiter dem Ruf des Abenteuers zu verweigern, erscheint auch der Mentor als dramaturgischer Archetyp auf der Bildfläche.

Im Gepäck hat er genau die Portion Mut, die deine Hauptfigur jetzt noch braucht, um den Ruf klar und deutlich zu hören, ihn zu verstehen und ihm schlussendlich zu folgen.

Romankonzept erstellen
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Ich verwende auch hier das Szenario, welches ich schon in der Serie über die Archetypen verwendet habe, als es auch dort um den Mentor​ ging. Wenn deine Hauptfigur während ihrer Reise, eben hier in dieser 4. Phase, in einer Situation steckt, bei der sie sich endgültig entscheiden muss, Abenteuer oder weiter trister Alltag wie bisher,… ist es für dich als Autorin Zeit, den Archetyp Mentor ins Spiel zu bringen bzw. in die Geschichte.

Mit dem Mentor kommt oft auch ein magischer Gegenstand zum Vorschein, den der Mentor an deine Hauptfigur weitergibt, der auch wieder verschwinden kann, sobald er nicht mehr gebraucht wird bzw. seine Aufgabe erfüllt hat. Das, was der Mentor zu geben hat, muss sich die Hauptfigur erst verdienen, z.B. etwas lernen, etwas opfern oder eine Verpflichtung eingehen.

Was wäre Romankonzept ohne einen Mentor

…es gibt da den einen ganz bekannten Mentor, an dem komme ich gar nicht vorbei, um kurz auf ihn einzugehen. Die Rede ist von Gandalf aus “Der Herr der Ringe”. Und vielleicht erinnerst du dich?

Exakt in dem Moment, als Frodo sich innerlich schon gegen das Abenteuer entschieden hatte, tauchte Gandalf mit diesem Ring auf. Den Rest der Geschichte kennst du sicher. Gerade in diesem Science Fiction-Film wird die klassische Heldenreise und auch Funktion(en) der einzelnen Archetypen sehr deutlich. Natürlich nur, wenn man vorher schon etwas darüber gehört hat.

Die ganze 4. Phase und auch später noch, kann der Mentor sich austoben und deiner Hauptfigur behilflich sein, wenn sie es am wenigsten erwartet.

Grundsätzlich gilt an dieser Stelle, hier in dieser Phase: Hat sich deine Hauptfigur entschieden, ihre Reise anzutreten, kann sie nie wieder umkehren. Nichts wird danach mehr so sein, wie es einmal war. In „Matrix“ z.B. war es die Entscheidung zwischen rot und blau.

Unmittelbar vor der Entscheidung deiner Hauptfigur, dem Ruf zu folgen, hat der Mentor nun genau das Wissen, welches sie jetzt benötigt, um den nächsten Schritt auf ihrer Reise zu gehen. Er wird sie führen, beschützen oder sie auch beschützen, je nachdem, welche Aufgabe es als nächstes zu erledigen gilt.

Die Oase der Sammlung

 

Die Stadt der eigenen Kinderzeit, ein Strand mit schönen Erinnerungen oder auch die ewigen Ruhestätten verstorbener Familienmitglieder sind nun die Orte, an die sich deine Hauptfigur zurückziehen kann, um sich zu sammeln und bereit zu machen für das Abenteuer. Als Oase im bildlichen Sinne dienen sie deiner Hauptfigur als Quelle der Weisheit und Besinnung.

Das ist auch notwendig, denn bereits in der nächsten Phase der Heldenreise, in deinem Romankonzept und auch im nächsten Blogartikel wartet bereits das erste Hinderniss in Form eines weiteren Archetyps, dem Schwellenhüter. In der Artikelserie über die unterschiedlichen Archetypen, die während der klassischen Heldenreise in deiner Geschichte auftauchen können, habe ich schon etwas über ihn erzählt.

In der Verbindung mit der 5.Phase wirst du noch mehr über dieses Wesen erfahren und auch, was er eigentlich genau hüten oder auch behüten will.

Weitere Informationen

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Ich wünsche dir viel Glück, Erfolg und ganz viel Freude
hier auf meinem Blog und auch
in deinem Schreibprozess.

Herzliche Grüße
Deine Manu

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ICH BIN MANU LESNIOK 

Als Romanautorin und auch in meiner Arbeit als Autobiografie-Schreibcoach stelle ich immer wieder fest, dass die meisten Geschichten nicht geschrieben werden. Die Hürde des Anfangs erscheint einfach zu groß.

Das möchte ich ändern.

Und ich richte alle meine Aktivitäten darauf aus, den Menschen, die ihre Lebensgeschichte in einer Autobiografie in die Welt bringen wollen, den ersten Schritt so einfach wie möglich zu machen.

Ich freue mich auf dich und deine Geschichte!


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