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5 Mini-Lektionen für deine Buch-Idee

In diesem Artikel schauen wir uns die ersten möglichen Schritte an, wie du aus deiner Buch-Idee mit deiner Lebensgeschichte das Fundament für dein geplantes Schreibprojekt legen kannst.

Für deine Fragen und Anmerkungen stehen dir wie gewohnt die Kommentarfelder unter diesem Beitrag zur Verfügung.

Oder nutze die Möglichkeit auf meinem Telegram-Kanal: Autobiografie schreiben, um zu sehen, was und wie andere Leser zu diesem Thema denken. Für persönliche und individuelle Anfragen erreichst du mich unter der Email: info@manu-lesniok.com.

Die 5 Mini-Lektionen für deine Buch-Idee

Wie steht es wirklich um deine Buch-Idee?
Welche ersten grundlegenden Fragen wichtig sind für den weiteren Verlauf deines Schreibprozesses, klären wir ausführlich und intensiv in meinem Basis-Coaching für den Einstieg. Da mich aber immer wieder Fragen erreichen, die mit der Umsetzung und des Dranbleibens zu tun haben, heute nun ein kleiner Einblick in die 5 ersten Lektionen.

Ich habe sie für diesen Blogbeitrag zusammengekürzt mit den wesentlichen Inhalten. Die Reihenfolge kann durchaus variieren. Nicht jeder geht denselben Weg beim Umsetzen seiner Buch-Idee. Wenn du nach dem Lesen direkt Lust bekommst durchzustarten, kannst du sicher sein, dass wir individuell für deine Lebensgeschichte einen Schritt nach dem nächsten gehen werden.

Nichts ist in Stein gemeißelt und schon mal gar nicht die Reihenfolge der Lektionen. Alles kann, nichts muss! Schaue dich auf der Info-Seite um und buche dir 4 Wochen mit meiner persönlichen Begleitung für deine Autobiografie und die Umsetzung deiner individuellen Buch-Idee.

Starte jetzt mit deiner Buch-Idee und schreib dein erstes Buch.

Mini-Lektion 1: Was ist deine Motivation, dein Leben in ein Buch zu bringen?

Für diese Lektion helfen dir die nachfolgenden Fragen, die du dir, gerne auch schriftlich und ehrlich beantworten kannst.

Viele Menschen hören immer wieder in ihrem Umfeld: “Du solltest ein Buch schreiben, bei dem, was du alles erlebt hast.” Aber wenn wir ein wenig genauer auf diese Aussage schauen…

Ist es den wirklich so gemeint, wie die Leute einem das immer so sagen? Oder würden sie viel lieber selbst ein Buch schreiben, trauen sich nur nicht und schicken dich sozusagen vor. Aus meiner Erfahrung meinen die wenigsten das, was sie dir vorschlagen.

Nimm dir etwas Zeit für deine Buch-Idee, oder auch ein bisschen mehr, und überlege dir:

  • Ob deine Buch-Idee wirklich deine ganz eigene Idee ist?

  • Wirst du es später bereuen, wenn du es nicht wenigstens probierst?

  • Wenn es wirklich deine eigene Buch-Idee ist, was ist deine Motivation, dieses Buch zu schreiben?

  • Was möchtest du deinen Lesern erzählen?

  • Willst du überhaupt, dass deine Lebensgeschichte, dein autobiografischer Roman, oder was auch immer du dir vorstellst, veröffentlicht und weitergetragen werden?

Mini-Lektion 2: Deine autobiografische Geschichte, welche Inhalte wählst du?

In dieser Lektion nun geht es darum, den zukünftigen Inhalt deines ersten Buches zu sammeln. Dafür reichen für den Anfang 2-4 Tage, an denen du alles aufschreibst. Alles was dir in den Sinn kommt und über das du schreiben möchtest.

  • ohne Prioritäten

  • und ohne Bewertung

  • ohne zu überlegen, wie du es umsetzen willst und wo du es wie einbinden möchtest

  • einfach nur aufschreiben, in der Regel reichen hier Stichpunkte.

Du wirst erstaunt sein.

Hast du mit dieser Lektion erst einmal angefangen, tauchen plötzlich Erlebnisse und auch Begegnungen auf, die du längst vergessen und nie wieder beachtet hast. Kümmere dich nicht um das Sortieren oder eventuell strukturieren. Das kommt später. Ein Schritt nach dem anderen.

Mini-Lektion 3: Der erste Filter für die Inhalte deines ersten Buches

Nach mindestens einem Tag Pause nimmst du dir nun deine Liste für deine Buch-Idee wieder hervor und betrachtest sie unter folgenden Punkten:

  • Was soll unbedingt ins Buch?

  • Danach: was vielleicht?

  • Was nur, wenn es passt oder als eventuelle Ergänzung?

  • Was kannst du ganz rausschmeißen?

Nutze für jeden Punkt ein eigenes Blatt oder auch mehr, je nach Umfang deiner ersten Liste.

Tipp:
Wenn dir diese Lektion nicht ganz so leicht fällt, gehe noch einmal zurück zur ersten Mini-Lektion. Das ist die mit deiner Motivation 😉

 

Inspirations-Talk
Möchtest du deine Lebensgeschichte oder Lebensabschnitte in einem Roman aufschreiben, weißt aber nicht so recht, wie du damit anfangen kannst? Lass uns reden und mich ein bisschen mehr über deine Idee erfahren. Klicke auf das Foto für mehr Info’s!

Mini-Lektion 4: Nur eine einzige Frage: Wer wird deine Geschichte lesen?

Auch wenn es in dieser Lektion augenscheinlich nur um diese eine Frage geht, wirst du mit der Beantwortung viel klarer, was dein bald beginnendes Schreibprojekt für dich und auch für deine Leser bedeutet.

Gib dir so viel Zeit für die Frage, wie du brauchst.
Meine Empfehlung ist: gib dieser Frage 2-3 Tage Raum und notiere dir, was dir als Antwort in den Sinn kommt.

Danach weißt du für dich, warum und für wen du dein Buch schreibst und kannst in der nächsten und letzten Mini-Lektion den nächsten Schritt gehen.

Mini-Lektion 5: Worüber willst du unbedingt schreiben?

Für diese letzte Mini-Lektion, um deine Buch-Idee umzusetzen, nehme dir die Liste: “Was unbedingt in dein erstes Buch soll” aus der Übung von Mini-Lektion3 vor und wähle dir nun deine 3 Favoriten.

Wie du dabei vorgehst, bleibt dir überlassen. Natürlich habe ich auch hier eine Empfehlung: wähle aus dieser Liste

  • erst 10 Stichpunkte

  • von diesen 10 dann 5 Stichpunkte

  • und daraus dann deine 3 Favoriten.

Aus diesen 3 Favoriten einen roten Faden für deine Buch-Idee kreieren

Einen letzten Hinweis habe ich an dieser Stelle noch für dich. Werfe deine Listen, deine Antworten und sonstigen Notizen und Gedanken nicht weg und lösche sie auch nicht digital. Du wirst beim Suchen & Finden deines roten Fadens immer wieder daruf zurück kommen und kannst alles, wenn es soweit ist, in deinen Schreibprozess intergrieren.

Gut, das waren die 5 Mini-Lektionen für deine Buch-Idee mit deiner Lebensgeschichte und ich wünsche dir viel Spaß, Freude und gutes Gelingen bei deinen ersten Schritten zur Umsetzung.

Schreibe mir doch gerne unter diesem Artikel deine Fragen oder Anmerkungen in den Kommentar, und auch wenn du mehr über einzelne Themen wissen möchtest. Ich werde sie dann in die nächsten Blogartikel oder auch in meine wöchentliche Flaschenpost mit aufnehmen.

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Ich wünsche dir ganz viel Freude in deinem Schreibprozess
und in den Vorbereitungen dazu.

Herzliche Grüße
Deine Manu


ICH BIN MANU LESNIOK
 

Als Romanautorin und auch in meiner Arbeit als Autobiografie-Schreibcoach stelle ich immer wieder fest, dass die meisten Geschichten nicht geschrieben werden. Die Hürde des Anfangs erscheint einfach zu groß.

Das möchte ich ändern.
Und ich richte alle meine Aktivitäten darauf aus, den Menschen, die ihre Lebensgeschichte in einer Autobiografie in die Welt bringen wollen, den ersten Schritt so einfach wie möglich zu machen.

Ich freue mich auf dich und deine Geschichte!

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Ein Exposé schreiben – Teil 2

Im ersten Teil habe ich dir meine Gedanken und mein Verständnis zum Thema “Exposé” mitgeteilt. Falls du ihn noch nicht gelesen hast, empfehle ich dir, ihn dir hier vielleicht noch vor diesem zweiten Teil zu lesen.
Der Aufbau, die Inhalte und die Textprobe eines Exposés sind es, die wir uns in diesem Blogbeitrag etwas genauer ansehen, damit du schon bald ein Exposé schreiben oder sogar versenden kannst.

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Der Aufbau und Inhalt eines Exposés

Du kannst ein Exposé schreiben und auf der einen Seite nutzen, um intern für dich einen knappen Handlungsaufriss zu erstellen. Somit hast du immer das große Ganze im Auge. Dabei bietet es sich an, dich noch vor dem tatsächlichen Schreibprozess damit zu beschäftigen. Du hast mit diesem Umriss deiner Geschichte besser im Blick, was wirklich wesentlich ist für den Verlauf der Handlung, an welchen Stellen du mehr oder weniger Spannung erzeugen willst.

In diesem Artikel schauen wir uns nun aber die Variante eines Exposé’s an, mit der du dich und deine Geschichte einem Verlag oder einer Literaturagentur präsentieren kannst.

An dieser Stelle noch einmal der Hinweis:
auch bei einem Exposé ist nichts in Stein gemeißelt und unverrückbar. Es ist vielmehr abhängig von den Verlagen und Agenturen, wie diese das Exposé aufgebaut haben möchten und welche Inhalte gewünscht sind. Von daher können meine Ausführungen nur allgemeine Hinweise sein für einen ersten Überblick.

Bevor du also dein erstelltes Exposé an alle Verlage in derselben Form sendest, schaue vorher unbedingt auf die Webseiten und erstelle nach Möglichkeit deine Inhalte individuell. Einiges kannst du sicher für alle Verlage oder Agenturen verwenden, anderes nicht. Mehr dazu im Teil unten, wo wir uns die Inhalte etwas mehr ansehen.

Der Aufbau eines Exposés

Viele schreiben ihr Exposé erst, nachdem sie ihr Manuskript fertig haben, was beim ersten Buch auch völlig okay ist. Erfahrere Autoren können auch schon mal ohne ein fertiges Manuskript ein Exposé erstellen. Nur mit der Textprobe und den weiteren nötigen Informationen, die ein Verlag braucht, um abzuschätzen, ob und wie der entstehende Roman in das Verlagsprogramm passen kann.

Beide Varianten erfüllen ihre Aufgabe: sie machen neugierig auf das gesamte Manuskript, dass als Folgeschritt vom zuständigen Lektor angefordert wird.

Kurz und knapp wie in einer Übersicht oder auch einem Inhaltsverzeichnis werden die gewünschten Informationen für den Verlag zusammengefasst und im Anschluss mit einer Textprobe versendet.

Ein paar Eckdaten, die auch immer mal wieder variieren können:

  • 1-2 DIN A4-Seiten für das reine Exposé, ohne Autoren-Vita, Deckblatt, Anschreiben und Textprobe
  • kurze und knappe Wiedergabe der Handlung
  • im Präsens geschrieben

Vorschlag für den Aufbau eines Exposés:

Exposé: Arbeitstitel deines Buches
Genre: Romans, Thrillers, Fantasie-Romans…

Handlungsaufriss:
¾ Seite, sollte ein weiterer Neben- oder Parallelhandlungsfaden wichtig sein, kann dieser auch mit erwähnt werden. Meine Empfehlung ist, nicht mehr wie eine Seite für diese Zusammenfassung zu schreiben. Es gibt ja auch noch die Textprobe im Anschluss.

Hintergrund zur Themenwahl: 1-2 aussagende Sätze

Zielgruppe/Wunschleser: Bestimmte Kulturen? Jugendliche? Erwachsene? Breites Publikum?
Tatsächlicher oder voraussichtlicher Umfang: in Buchseiten angeben

 

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Möchtest du deine Lebensgeschichte oder Lebensabschnitte in einem Roman aufschreiben, weißt aber nicht so recht, wie du damit anfangen kannst? Lass uns reden und mich ein bisschen mehr über deine Idee erfahren. Klicke auf das Foto für mehr Info’s!


Wenn du schon gecheckt hast, ob es ähnliche Romane gibt oder eben auch noch gar keine oder sehr wenige zu deinem Thema, dann wäre auch eine kurze Marktanalyse sinnvoll.

Die Inhalte der Textprobe

Meine Empfehlung: wähle einen Textausschnitt, der auch dir persönlich sehr gut gefällt und der etwas über deine Hauptfigur und auch deinen Schreibstil verrät. Vielleicht hast du auch schon jemandem Außenstehenden einzelne Teile deines Manuskriptes gezeigt und ein konstruktives Feedback bekommen. So ein Stück deines Textes, auf das du selbst richtig stolz bist, weil es dir besonders gut gelungen ist.

Es darf auch gerne ein ganzes Kapitel sein. Ein Probekapitel sozusagen. Hier bietet sich gleich das erste Kapitel an. Wenn du irgendein anderes Kapitel wählst, auch okay. Nur fehlt dort dann für das Verständnis des Lektors der Zusammenhang, da nicht klar ist, was vorher alles schon geschah oder eben auch nicht.

Du merkst schon, ein Exposé schreiben und seine Inhalte bzw. die Handlung deiner Geschichte nicht wenigstens in groben Zügen zu kennen, macht keinen Sinn. Das ist verschenkte Zeit, die du dich besser mit deiner Konzepterstellung beschäftigen kannst.


Beim Lektor ist es genau so wie bei jedem anderen Menschen, der gerne liest.

Bevorzugte Textauszüge, die

  1. spannend beim Lesen sind und neugierig auf mehr machen, in deinem Fall auf das gesamte Manuskript

  2. stimmig zum Gesamtkonzept und mit den restlichen Informationen aus dem Exposé sind

  3. einen leichten Einstieg haben

  4. die erkennen lassen, worum es geht in deinem Roman

  5. dramatisch sein dürfen, damit der spannende Handlungsfaden zu erahnen ist

  6. eine Länge von 10-20 Seiten nicht überschreiten. Spätestens hier bitte bei den Webseiten der Verlage vorbeischauen, ob sie dazu eigene Vorgaben haben.

Zusätzlich zu meinen Ausführungen heute

habe ich mich ein bisschen auf der Homepage des Piper-Verlages umgesehen und dir die entsprechende Seite für die Einsendungen von Manuskripten verlinkt.

Von diesem Verlag weiß ich, dass er eine ganze Vielfalt von Genres im Programm hat wie z.B.: Thriller, Fantasie, Sachbücher und für uns natürlich wichtig…die Bellestristik, sprich Romane in vielen verschiedenen Varianten. Und es steht auch drin, was nicht erwünscht ist. 

Da auch in den Verlagen hin und wieder das Programm sich ändert, macht es meiner Erfahrung nach Sinn, dort einmal direkt anzurufen, nach dem Namen der zuständigen Lektorin oder dem zuständigen Lektor zu fragen. So gehst du sicher, dass Exposé nicht unaufgefordert einzusenden.


Schreibe mir doch gerne in den Kommentar, wenn du mehr über einzelne Unterthemen wissen möchtest, um selbst ein Exposé zu schreiben. Ich werde sie dann in die nächsten Blogartikel oder auch in meine wöchentliche Flaschenpost mit aufnehmen.


Ich werde das Thema dieses Blogartikels in meiner Flaschenpost (fast) immer donnerstags und auch in meinem Telegram-Kanal: Autobiografie schreiben ergänzend aufgreifen und die Fragen beantworten, die auftauchen.

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Ich wünsche dir ganz viel Freude in deinem Schreibprozess
und in den Vorbereitungen dazu.

Herzliche Grüße
Deine Manu


ICH BIN MANU LESNIOK
 

Als Romanautorin und auch in meiner Arbeit als Autobiografie-Schreibcoach stelle ich immer wieder fest, dass die meisten Geschichten nicht geschrieben werden. Die Hürde des Anfangs erscheint einfach zu groß.

Das möchte ich ändern.
Und ich richte alle meine Aktivitäten darauf aus, den Menschen, die ihre Lebensgeschichte in einer Autobiografie in die Welt bringen wollen, den ersten Schritt so einfach wie möglich zu machen.

Ich freue mich auf dich und deine Geschichte!

Ergänzung:

Auf meinem Telegram-Kanal bin ich mit spontanen Tipps über
Sprach- und Textnachricht dabei und runde das jeweils aktuelle Thema
aus Blog und Flaschenpost ab.
Zusätzlich gibt es hier durch eine verknüpfte Kanal-Gruppe
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Ein Exposé schreiben – Teil 1

Für wen und was ein Exposé überhaupt ist, das erfährst du hier in diesem Artikel. Der heutige Blogbeitrag und auch der nächste zu diesem Thema sollen dir helfen zu verstehen, wie dein Exposé nicht nur dem Verlag sondern auch dir als Autorin, als Autor nützlich sein kann.

Für deine Fragen und Anmerkungen stehen dir wie gewohnt die Kommentarfelder unter jedem Beitrag zur Verfügung oder nutze dafür die Möglichkeit auf meinem Telegram-Kanal: Autobiografie schreiben, um zu sehen, was und wie andere zu diesem Thema denken. Für persönliche Anfragen nutze gerne meine Email: info@manu-lesniok.com.

Wofür ein Exposé und was ist das überhaupt

Vielleicht hast du dir schon mal eine Eigentumswohnung oder ein Haus gekauft? Einen Businessplan für eine Unternehmensgründung geschrieben, um ihn eventuell bei deiner Bank vorzulegen, um einen Kredit als Starthilfe zu beantragen.

Selbst eine Bewerbung für einen neuen Job könnte man aus meiner Sicht ebenfalls als eine Form des Exposés betrachten. 
Oder aber, dein Manuskript für dein erstes Buch ist fast fertig und du denkst immer häufiger schon mal über eine mögliche Veröffentlichung nach? Ich denke, dass ist für dich wohl gerade die spannendere und interessantere Variante, oder?

Manuskript sucht Verlag…

Unter diesem Motto habe ich vor gut 10 Jahren meine Verlagssuche begonnen und später dann auch meine damalige Autoren-Homepage unter Males Koinsel ausgerichtet. Von Exposés hatte ich zu der Zeit zwar schon etwas gehört, doch gefallen hatte mir dieses Thema nicht ein bisschen. Was sich dann sicher auch in dem weiteren Verlauf in dieser Sache widerspiegelte.

Nach gefühlt unendlich vielen unerfreulichen Nachrichten in meinem Briefkasten, habe ich mir wieder mal einen Tipp von Stephen King zu eigen gemacht.

Und der ging so:

Einen Nagel in die Wand hauen, am besten so dicht wie möglich am Schreibtisch und schön sichtbar von dort aus oder auch beim Vorbeigehen. Und dann…jede einzelne Absage genau dort aufspießen.
Anfangs war das schon etwas komisch, sich über die Absagen freuen zu sollen. Doch mit der Zeit machte sich dann nach und nach die Lust, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, bemerkbar.

Warum warten, warten und immer noch warten auf Absagen, die es noch nicht einmal in meinen Briefkasten schaffen oder in mein Email-Postfach? Von Literatur-Agenturen hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich etwas gehört, also schaute ich mal rüber nach Amerika, was dort die Autoren in meiner Situation taten. Wie das dann alles weiterlief und was ich aus dieser Zeit gelernt habe, werde ich sicher auch noch in diesem Blog verewigen.

 

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Möchtest du deine Lebensgeschichte oder Lebensabschnitte in einem Roman aufschreiben, weißt aber nicht so recht, wie du damit anfangen kannst? Lass uns reden und mich ein bisschen mehr über deine Idee erfahren. Klicke auf das Foto für mehr Info’s!


Doch nachdem ich dir nun einen Weg gezeigt habe, den wir auch als “den Weg ohne Exposé” bezeichnen könnten, nun die Informationen, die ich in der Zeit nach dem Anfang bis heute über dieses Thema gelernt habe. Aber jetzt erstmal los:

Mit dem Exposé zu einem Verlag oder zu einer Agentur?

Ob es mittlerweile eine einheitliche Vorgabe für die Erstellung eines Exposés gibt, wollte ich zuerst wissen, als ich mich im Internet ein wenig umgeschaut habe. Aber…Fehlanzeige.

Also werde ich dir dieses Thema so vorstellen, wie ich es verstehe und auch in meinem Coaching damit arbeite. Da gibt es allerdings zwei Varianten, ein Exposé vorher und eins für den Verlag oder die Agentur. Doch dazu später mehr.

Zunächst gehen wir davon aus, dass du ein fertiges, fast fertiges oder zumindest etwa zu einem Drittel geschriebenes Manuskript hast. Damit sind wir auch schon bei den Fragen, die auftauchen werden und die du allerspätestens dann für dich klar haben solltest – Die Fragen für dein Expose:

  • Wer sind deine Wunschleser?
  • Warum schreibst du dieses Buch?
  • Was ist deine Motivation dahinter?
  • Welche Lektüre begeistert dich?
  • Welche Art von Büchern kannst du selbst als Leser nicht aus der Hand legen?
  • Welches Thema sprichst du mit deinem Manuskript an?
  • Welchem Genre ist dein Manuskript zugeordnet?
  • Was ist die Story in Kurzform, der Handlungsaufriss?
  • Ist es eine in sich geschlossene Handlung oder gibt es mehrere Teile?

Alle meine persönlichen Coachings, egal welchen Umfangs, beginnen genau mit diesen Fragen bzw. deren Beantwortung. Und das noch bevor überhaupt eine Buchung stattgefunden hat.
Für mich sind es die ersten Schritte, die überhaupt gegangen werden sollten, um eine gute Basis für alles Weitere zu schaffen. Im Gespräch mit mir dreht sich dann natürlich alles um den autobiografischen Roman.

Über den Aufbau eines Exposés lässt sich streiten…

deswegen an dieser Stelle gleich schon mal der Hinweis, zuerst auf der Homepage der Verlage oder Agenturen schauen. Dort gibt es in den allermeisten Fällen Angaben zur Einsendung deines Manuskript. Und dann auch daran halten, wäre prima.

Außerdem stelle klar, welche Art Bücher der Verlag, die Agentur, überhaupt verlegen bzw. vermitteln. Sind zeitgenössische Romane und Autobiografien überhaupt gewünscht? Gibt es schon ähnliche Bücher? Wenn ja, dann wäre das schon ein Zeichen, dort das Manuskript vorzustellen.

Ich dreh mich hier grad mal noch ein bisschen im Kreis und um den Aufbau eines Exposé. Doch ich möchte noch eine Sache zwischenschieben, bevor ich dir meine Variante für ein Exposé vorstelle.

Meines Erachtens und meiner Erfahrung nach sollte das Exposé aus Inhalten bestehen, die dich und dein Werk dem Verlag, der Agentur präsentieren. Und keine falsche Bescheidenheit. Zeige, was dich mit deiner Geschichte, deinem ersten Buch verbindet und warum es genau in das Verlags-Programm hinein passt.

Jeder freut sich, wenn der andere, der etwas von mir will, sich ausführlich informiert hat und genau weiß, welche Art von Büchern hier das Licht der Welt erblicken dürfen. 
Bei der Agentur geht das dann ein klein wenig anders. Dort darfst du aber auch gerne alle Infos inhalieren, die du bekommen kannst. Welche Autoren und welche Bücher wurden hier schon erfolgreich vermittelt.

 

Die Bestandteile eines Exposés

Nun aber zu den Bestandteilen und zu dem Hinweis, dass es noch einen weiteren Blogartikel zu diesem Thema geben wird. Deswegen stelle ich dir die Inhalte hier jetzt einmal kurz vor und werde sie dann im nächsten Blogbeitrag in der Kombination mit dem Aufbau etwas intensiver und ausführlicher darstellen:

  • Deckblatt

  • Anschreiben

  • Zielgruppe, Genre & der zu erwartende Umfang des gesamten Buches

  • Zusammenfassung

  • Arbeitstitel deines Manuskripts

  • Leseprobe

  • Autoren-Vita

  • Normseiten und wo sie verwendet werden können/sollten im Exposé

Okay, dann ist das Thema für den zweiten Teil auf jeden Fall: Der Aufbau und die Inhalte eines Exposés. Bis dahin, schau gerne schon mal auf die Seiten von Verlagen & Agenturen, was du dort an Hinweisen zur Einsendung deines Manuskriptes finden kannst.

Und in der nächsten Flaschenpost werde ich dann auch auf die Variante eingehen, wie ein Exposé für dich als Autorin, als Autor auch eine großartige Hilfe bei der Planung, Organisation & Struktur für deinen ersten Roman sein kann. Kann, nicht muss 😉


Ich werde dieses Thema in meiner Flaschenpost (fast) immer donnerstags und auch in meinem Telegram-Kanal: Autobiografie schreiben ergänzend aufgreifen.

So zögere nicht und stelle mir gerne deine Fragen unten in den Kommentaren. Hinterlasse auch gerne ein Feedback, ob dir der Artikel gefallen und vielleicht auch weitergeholfen hat, für ein klein wenig mehr Klarheit für dich. Wenn dich weitere Themen zum Buch schreiben interessieren, lass mich auch das gerne wissen.

P.S.

Um über neue Blogbeiträge, Artikelserien und auch Neuigkeiten rund um das Thema „Erstes eigenes Buch schreiben“ informiert zu werden, trage dich gerne in meinen Newsletter ein. Klicke dazu einfach auf das Foto unter diesem Text.

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Ich wünsche dir ganz viel Freude in deinem Schreibprozess
und in den Vorbereitungen dazu.

Herzliche Grüße
Deine Manu

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