selbst eine Kurzgeschichte schreibenund eine Brücke zu deinem autobiografischen Roman bauen

Die Figuren in deinen Kurzgeschichten

Wenn dies der erste Artikel in dieser Serie über die Kurzgeschichte ist, dann empfehle ich dir, dir auch die Beiträge “Kurzgeschichten – eine Überblick” und “Kurzgeschichten schreiben”. In diesem Artikel wird es um die Figuren in deiner Kurzgeschichte gehen.

Für deine Fragen und Anmerkungen stehen dir wie gewohnt die Kommentarfelder unter diesem Beitrag zur Verfügung. Oder nutze die Möglichkeit auf meinem Telegram-Kanal: Autobiografie schreiben, um zu sehen, was und wie andere Leser zu diesem Thema denken.

Auch auf Pinterest habe ich, neben anderen Pinnwänden, auch eine Pinnwand zum Thema “Kurzgeschichten schreiben” eingerichtet. Schau gerne vorbei und nutze die Schreibtipps & Schreibübungen speziell für Kurzgeschichten, die du schon bald dort finden wirst.

Für persönliche und individuelle Anfragen erreichst du mich unter der Email: info@manu-lesniok.com.

Doch nun lass uns starten mit dem heutigen Thema:

Die Figuren in deiner Kurzgeschichte 

Anders wie in einem Roman geht es in einer Kurzgeschichte oft nur um eine einzige Person. Doch es gilt in dieser Momentaufnahme umso mehr, alles über diese Figur zu wissen. Besonders dann, wenn du in Erwägung ziehst, sie später auch in deinen autobiografischen Roman mit zu verwenden bzw. einzubauen.

Vieles, was du für eine Kurzgeschichte brauchst, wird dir später auch bei längeren Texten und größeren Projekten helfen. Ich hatte das in einem anderen Artikel in dieser Serie schon geschrieben. Was deine Autobiografie betrifft, kannst du also die Themen, Orte, Dialoge & Monologe, die Personen aus deiner eigenen Lebensgeschichte etwas näher unter die Lupe nehmen.

Da mit den Figuren in einem Roman wie auch in einer Kurzgeschichte alles steht und fällt, schauen wir da jetzt im Bezug auf die Kurzgeschichte einmal genauer drauf.

Zwei bis zwanzig Seiten kannst du als durchschnittliche Länge einer Kurzgeschichte einplanen. Das bedeutet, das ist der Platz für:

  • eine Hauptfigur

  • einen wesentlichen Charakterzug deiner Hauptfigur

  • ein Motiv deiner Hauptfigur

 

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Dass du dich auf nur eine Hauptfigur konzentrierst, bedeutet nicht, dass es keine weiteren Figuren geben darf. Nur das Hauptaugenmerk liegt in der Regel bei einer Hauptfigur. Ausnahmen sind unter bestimmten Bedingungen möglich.

Hat deine Hauptfigur noch einen weiteren wesentlichen Charakterzug, so ist das der Stoff für die nächste Kurzgeschichte.

Das betrifft ebenso das Zeitfenster für deine Geschichte. Wenn du in einem Roman über möglicherweise viele Jahre schreibst, sind es in der Kurzgeschichte oft nur ein paar wenige Momente, ein paar Stunden. Manchmal auch ein paar Tage, das hängt einfach auch vom Thema und weiteren Inhalt ab. Jedoch zu groß sollte die Zeitspanne nicht sein.

Die Kurzgeschichte als Momentaufnahme

Hast du vielleicht schon das eine oder andere Mal begonnen, Ausschnitte aus deinem Leben auf dem Papier festzuhalten. Vielleicht sogar mit dem Hintergedanken, daraus einen autobiografischen Roman zu schreiben? Doch als es dann in die Tiefe ging, gelang es dir nicht, dich nur auf nur auf diesen einen Moment zu konzenzentrieren?

Dann können dir die Kurzgeschichten eine großartige Hilfe sein, diese Hürde bei deinem nächsten Anlauf zu überspringen. Denn hier heißt es, nur das Wesentliche in die Geschichte zu packen. Zwar musst du trotzdem so viel wie möglich über deine Figur oder auch Figuren wissen, jedoch erfährt es der Leser über die Figuren selbst. Über ihr Handeln.

Ein zusätzliches Beschreiben ist nicht notwendig und würde auch den Rahmen für eine kurze Geschichte sprengen. Beschrieben wird nur, was wichtig für die Aktion ist.


Ein möglicher Aufbau einer Kurzgeschichte 

Von der Gliederung in drei Teile für eine Geschichte habe ich mich ja schon häufiger geäußert hier auf meiner Blog-Homepage: Einleitung, Hauptteil, Schluss. Bei einer Kurzgeschichte wäre das die Pointe. 
Diese Pointe in der Kurzgeschichte bedeutet:

  • von Anfang an wird auf genau diesen Zeitpunkt hin geschrieben.
  • Hier wird aufgelöst und dann ist Schluss, zumindest für diese Geschichte.

Ich gebe dir hier ein Beispiel, wie du eine Kurzgeschichte mit einem Dialog aufbauen kannst. Probiere dich dabei auch gerne aus, so wirst du Schritt für Schritt flexibler beim Schreiben deiner Geschichten.

  • In der Einleitung dem Leser die Hauptfigur vorstellen, den Leser auf sie neugierig machen
  • eine zweite Figur mit einem Dialog in die Geschichte bringen
  • die Handlungen über den Dialog abdecken, der Vorteil, es benötigt keine weiteren Beschreibungen von Äußerlichkeiten, bis auf die gleich zu Anfang, um die Hauptfigur vorzustellen
  • der Leser befindet sich mitten im Geschehen,
  • Höhepunkt der Geschichte und/oder Katastrophe,
  • mit dem Dialog auch die Geschichte auflösen und enden lassen.

Schreibe mir doch gerne in den Kommentar, wenn du mehr über einzelne Unterthemen von Kurzgeschichten wissen möchtest. Ich werde sie dann in die nächsten Blogartikel oder auch in meine wöchentliche Flaschenpost mit aufnehmen.

Wir lesen uns dann im nächsten Artikel dieser Serie, den ich wieder in meiner Flaschenpost und auch Telegram-Kanal: Autobiografie schreiben ankündigen werde.

P.S.:
Wenn du individuelle und/oder persönliche Fragen zum heutigen Beitrag hast, buche dir gerne eines meiner Inspirationsgespräche. Dort kann ich dir individuell an deinem persönlichen Beispiel weitere Impulse geben. 

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Ich wünsche dir ganz viel Freude in deinem Schreibprozess
und in den Vorbereitungen dazu.

Herzliche Grüße
Deine Manu

ICH BIN MANU LESNIOK 

Als Romanautorin und auch in meiner Arbeit als Autobiografie-Schreibcoach stelle ich immer wieder fest, dass die meisten Geschichten nicht geschrieben werden. Die Hürde des Anfangs erscheint einfach zu groß.

Das möchte ich ändern.

Und ich richte alle meine Aktivitäten darauf aus, den Menschen, die ihre Lebensgeschichte in einer Autobiografie in die Welt bringen wollen, den ersten Schritt so einfach wie möglich zu machen.

Ich freue mich auf dich und deine Geschichte!


Ergänzung:

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