die dramaturgischen Archetypen

Die dramaturgischen Archetypen in deinem Roman

Wenn wir unseren ersten Roman mit der Methodik der klassischen Heldenreise schreiben wollen, werden uns ganz von selbst früher oder später auch die dramaturgischen Archetypen über den Weg laufen. Im besten Fall früher, denn wir können mit ihrer Hilfe Figuren erschaffen, die realistisch sind und universal funktionieren.

Von C.G.Jung stammt die Annahme, dass die Archetypen, die ich dir weiter unten schon mal vorstellen werde, unterschiedliche Aspekte unseres Geistes widerspiegeln.

Unsere eigene Persönlichkeit selbst unterteilt sich während der verschiedenen Lebensphasen in diese Archetypen bzw. in die Energien der Muster, die diese dramaturgischen Archetypen präsentieren. Weiterführende Literatur in Video-Form findest du auf entsprechenden Kanälen online. Ich bin immer wieder begeistert, wie bequem wir heute unsere Informationen beziehen können 😉

Hier würde es jetzt einfach den Rahmen sprengen. Wie sich das beim Schreiben deines autobiografischen Romans auswirkt, darauf komme ich in dieser Artikelserie zu sprechen.

Über die dramaturgischen Archetypen

Ich sollte jetzt wohl auf die Herren Aristoteles, C.G.Jung und Joseph Campbell intensiver eingehen. Mir erscheint es hier in meinem Blog jedoch sinnvoller, es direkt in Zusammenhang mit deinem ersten Roman zu bringen. Gut eingesetzt bei der Entwicklung deiner Figuren können sie die Handlung deiner Geschichte vorantreiben und sie spannend halten. Das werde ich dir gleich gerne intensiver erklären und über die erwähnten Herren findest du, wie oben schon erwähnt, eine ganze Menge im Netz der Dinge😉

Ich möchte hier aber noch eine Extra-Anmerkung geben, wenn du dich entschieden hast, deine eigene Lebensgeschichte zu erzählen in Form eines Romans mit autobiografischen Anteilen:

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass du jetzt fragst, warum du dir so viele Gedanken über deine Figuren machen sollst, wenn du doch einfach die Figuren einfach den Personen zuordnen kannst, die in deinem Leben eine Rolle gespielt haben oder auch noch spielen. Dir wird dann schon alles Notwendige beim Schreiben wieder einfallen.

Genau wie im richtigen Leben, alles kann, nicht muss, und es soll vor allem Freude machen. Hab Spaß an dem was du beginnst zu kreieren und probiere dich aus. Die Gefahr lauert allerdings, dass du den roten Faden beim Schreiben verlierst oder Stereotypen kreierst, über die keiner wirklich etwas lesen möchte. 

Die Charaktere & die Energie der Archetypen

Archetypen sind keine neue Erfindung. Durch alle Zeitalter und Kulturen und auch durch alle Träume erscheinen sie gleich. Sie sind Funktionsträger und keine feste Rolle einer Figur, sondern werden meist vorübergehend von einem Charakter übernommen. Dadurch macht sich dieser Charakter die jeweilige Energie zu eigen und treibt die Geschichte voran.

Also besteht unsere Aufgabe darin, unseren Figuren nicht nur Leben einzuhauchen, sondern sie so zu erschaffen, dass sie realistisch sind und universal „funktionieren“. Unsere Charaktere erhalten Anteile der universellen Muster und Eigenschaften, mit denen sie punkten und erhalten eine individuelle Unverwechselbarkeit.

Welche Archetypen du im Roman nutzen kannst

Hier habe ich dir eine kleine Koffer-Grafik erstellt, über welche der unendlich vielen Muster von Archetypen und deren Energie wir in den nächsten Beiträgen sprechen werden.
Auch wenn ich sie dir alle vorstellen werde, bedeutet das nicht automatisch, dass du sie auch alle nutzen musst. Du suchst dir die aus, die dir und deiner Geschichte helfen werden, die Handlung voranzutreiben.

dramaturgische Archetypen
dramaturgische Archetypen im autobiografischen Roman

 

Wie geht es weiter mit diesen dramaturgischen Archetypen?

Im nächsten Artikel zu diesem Thema starten wir direkt mit der Hauptfigur und werden step by step die nächsten Figuren ins Boot holen, die ihr dann im Laufe der Geschichte helfend zur Seite stehen. Oder eben auch die besagten Steine in den Weg legen könnten. Lass dich überraschen.

Wenn du Fragen dazu hast, buche dir gerne eines meiner Inspirationsgespräche. Dort kann ich dir individuell an deinem persönlichen Beispiel weitere Impulse geben. 

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Ich wünsche dir viel Glück, Erfolg und ganz viel Freude
hier auf meinem Blog und auch
in deinem Schreibprozess.

Herzliche Grüße
Deine Manu

ICH BIN MANU LESNIOK 

Als Romanautorin und auch in meiner Arbeit als Autobiografie-Schreibcoach stelle ich immer wieder fest, dass die meisten Geschichten nicht geschrieben werden. Die Hürde des Anfangs erscheint einfach zu groß.

Das möchte ich ändern.
Und ich richte alle meine Aktivitäten darauf aus, den Menschen, die ihre Lebensgeschichte in einer Autobiografie in die Welt bringen wollen, den ersten Schritt so einfach wie möglich zu machen.

Ich freue mich auf dich und deine Geschichte

2 Replies to “Die dramaturgischen Archetypen in deinem Roman”

  1. Liebe Manu, bin in Telegram wie zufällig in deinen ‚Kanal gestolpert‘ . Träumte als 14Jährige davon Schriftstellerin zu werden ( hab ‚zufällig‘ auch Neuere Deutsche Literatur u. Kommunikationswissenschaft studiert) und trage seit Jahren die Idee einer ‚erwachenden Kommunikationsweise“ „ICH BIN Kommunikation“ in mir basierend auf sowohl auf der Affinität von Digitalisierung und Spiritualität als auch dessen Antagonismus. Habe aber in mir bis dato nicht das „ok“ oder eindeutige „Go for ist! Schreibe!“ bekommen – oder nur überhört? Auch weil meine Erkenntnisse an meine ‚innere‘ (Erkenntnis-) Biografie aufbaut und gebunden ist, was jetzt in und durch diese 👑 Zeit wieder ausserordentlich auf den Plan gerufen wird🤷‍♀️ Wo subjektive Wiedergabe internalisierender Ereignisse und Ergebnisse ‚salonfähig‘ wird in Abwendung der bisherigen Infiltrationen unseres (Bewusst-)Seins/ Fremdbesetzung unseres menschlichen Geistes durch das nun in sich zusammenfallende System der Eliten . Daher spricht mich deine Inspiration der ‚autobiographischen Züge‘ an, obwohl ich bisher niemals die Absicht hatte einen Roman zu schreiben, sondern eher populärwissenschaftlich ( wobei das“wissenschaftlich“ auch an Wert verloren haben darf) und locker spannend 🧐 meine ‚inneren Erkenntnisse‘ in Anlehnung andienen Wissrnschaft zu internalisieren und zum Selbstwerdungs/- erkenntnis/prozess anregen… und ich mein (inneres) Kind gebäre um in Friede sterben zu können und Dimensionen zu wechseln. Was meinst du dazu? Wie wirkt das auf dich? Wie gesagt, hatte ich bisher marginales Intetesde an Romane …🤔

    1. Liebe Claudia,
      schön, dass du über meinen Kanal auf Telegram gestolpert bist und WOW!!!, was für ein Kommentar 😉
      Da steckt so viel drin, vielen Dank dafür.
      Aus Autorin-Sicht habe ich mir für diese Antwort mal den Aspekt des Nichtsehens und/oder Nichthörens herausgesucht:
      Zunächst heißt Autobiografie ja nicht zwingend auch autobiografischer Roman. Da gibt es noch soooo viele andere Möglichkeiten wie: Hörspiele, Kurzgeschichten, Gedichte, Thriller, Drehbücher sprich Filme…
      Mich spricht der Roman am meisten an, weil ich selbst so gerne Romane lese und ich als Schreiberin der (meiner) Geschichte flexibel bin in der Gestaltung.
      In Kürze wird es eine weitere Homepage und einen weiteren Kanal geben, wo auch ich das Schreiben mit der Spiritualität und mit dem Heilen verbinden. Da haben wir dann genug Raum, um genau deine Gedanken aufzugreifen und mal etwas tiefer draufzuschauen und in den Austausch zu gehen. Wenn du in meinem Kanal bist, wirst du es dort natürlich mitbekommen, wenn es los geht.
      Hier auf dieser Webseite dreht sich alles um den Start für den eigenen Schreibprozess, also Struktur, Organsitation, Schreibmethoden und anderes aus dem Werkzeugkoffer, Erfahrungen und sowas 😉
      Ich wünsche dir einen tollen Sonntag und sende dir ganz herzlich Grüße aus Patalvaca

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